8 Lavendelöl Anwendungen & deren Wirkungen | Ratgeber ✓
Shewit Hadish
Shewit Hadish

Gründer Heldengrün

June 12, 2025

8 Lavendelöl Anwendungen & deren Wirkungen | Ratgeber ✓

Lavendelöl Anwendung, Wirkung & wofür ist es gut?

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Lavendelöl ist ein echter Allrounder. Seine Anwendung in den unterschiedlichen Bereichen hat eine lange Tradition und reicht teils bis in die Antike zurück. Die Frage, für was Lavendelöl gut ist, lässt sich daher so pauschal nicht beantworten.

Lavendelöl wird klassischerweise zum Einreiben, für Massage oder Hautpflege genutzt.

Neben der Körperpflege hat das ätherische Lavendelöl auch durch seinen Duft eine beruhigende und stressmindernde Wirkung auf uns. Wir wollen nachfolgend mal einen genaueren Blick auf die Wunderwaffe Lavendelöl werfen.


8 Lavendelöl Anwendungen im Überblick

Wie schon beschrieben, findet Lavendelöl ganz unterschiedliche Anwendungen. Die Anwendungsgebiete von Lavendelöl sind neben Haar- und Hautpflege auch gesundheitlicher Art.

1. Lavendelöl bei Husten

Durch seinen Ruf, eine stress- und krampflösende Wirkung zu besitzen, kommt Lavendelöl bei Erkältung zum Einsatz. Einige Tropfen zur Inhalation in heißem Wasser oder als Lavendelöl-Wickel wird Lavendel bei Husten eingesetzt.

Für den Wickel einfach zwei bis drei Tropfen des ätherischen Öls mit einem Esslöffel Basisöl mischen und auf einem Tuch verteilen.

Das Tuch kurz erwärmen und dann auf die Brust legen. Mit einem Schal fixieren und zwei Stunden wirken lassen.

2. Lavendelöl bei Kopfschmerzen

Das Einreiben der Schläfen mit Lavendelöl soll gegen Kopfschmerzen helfen und Migräne-Symptome lindern. Verdünnt auf die Schläfen gerieben kann es bei Stresskopfschmerzen angenehm wirken. Praktisch für unterwegs: unser Roll-on Lavendel. Ergänzend wirkt auch Pfefferminzöl kühlend — ebenfalls als Roll-on Pfefferminze erhältlich.

Auch als Tee, zur Inhalation oder als Raumduft kann es durch seinen entspannenden Duft gegen Kopfweh helfen.

3. Lavendelöl zur Beruhigung und Entspannung

Zur Beruhigung ist Lavendelöl von jeher ein Klassiker. Als Raumduft oder vor der Prüfung unter die Nase gerieben lieben es viele für eine entspannende, beruhigende und stress lösende Wirkung.

Wunderbar ist dabei auch ein Lavendel-Duftbad. Dazu einfach einige wenige Tropfen des Öls ins Badewasser träufeln und nach einem hektischen Tag genießen.

4. Lavendelöl bei Schlafstörungen

Lavendelöl wird gerne auch bei Schlafstörungen angewendet. Viele natürliche Einschlaf-Mittel enthalten Auszüge aus Lavendel. Allerdings brauchst Du gar nicht unbedingt auf Pillen oder Tabletten setzen, denn ätherisches Öl kann auch als Spray aufs Kopfkissen oder durch einige Tropfen als Duft beim Waschen der Bettwäsche verwendet werden.

Es soll ein ruhiges, entspanntes Einschlafen fördern. Auch wir haben ein Lavendelspray im Angebot - Probier es doch einfach mal aus.

5. Lavendelöl für die Haut bei Insektenstichen

Lavendelöl kommt auch bei Insektenstichen zum Einsatz. Wird es direkt auf den Stich aufgetragen, verspricht es, den Schmerz und Juckreiz nach Stichen von Insekten oder Bienen zu lindern.

Den beiden Inhaltsstoffen Linalool und Linalylacetat geschuldet, wird Lavendelöl eine beruhigende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.

6. Lavendelöl während der Schwangerschaft

Lavendelöl kommt auch häufig in der Schwangerschaft zum Einsatz. Durch die Hormonschwankungen und die körperlichen Belastungen, die ein Körper in der Lebensphase nun einmal erfährt, fühlen sich viele Frauen gestresst und wie unter Strom, schlafen zudem schlecht oder klagen über permanente Müdigkeit.

Ein Lavendelbad kann hier als lindernd empfunden werden - dazu einige Tropfen des ätherischen Öls ins warme Badewasser geben.

7. Lavendel als Wäscheduft

Auch als Wäscheduft lässt sich das ätherische Öl hervorragend verwenden und gilt als ökologische Alternative zu herkömmlichen Weichspülern.

Mit ein paar Tropfen Lavendelöl im Weichspülerfach, setzt sich der Duft in der Wäsche fest und sorgt für ein angenehmes Tragegefühl.

8. Lavendelöl für DIY Shampoo

Du kannst das Shampoo einfach in das nasse Haar einmassieren und einwirken lassen. Danach solltest du es gut ausspülen.

Wenn du sehr lange klassisches Shampoo genutzt hast, kann es durchaus sein, dass dein Körper sich erst an das natürliche Haarshampoo gewöhnen muss. Das kann dazu führen, dass dein Haar zu Beginn leicht stumpf aussehen kann.

Da dein Haar jetzt ohne zusätzliche Parabene und Silikone auskommen muss, bedarf es einer kleinen Umstellungsphase. Nach einigen Wochen sollte der Glanz allerdings zurückkommen.

Lavendelöl Shampoo kannst du ganz einfach selber herstellen.

Lavendelöl - Shampoo selbst herstellen

Mit ein paar einfachen Zutaten kannst du dir ganz einfach ein eigenes Lavendelshampoo zaubern.

  • 20 gr. Lavendelblüten
  • 340 ml Wasser
  • Ca. 20 Gramm Kernseife
  • Ca. 3 EL Speisestärke (für die optimale Konsistenz)
  • Ca. 80 ml hochprozentigen Alkohol (95%)
  • Ca. 10 Tropfen ätherisches Bio-Lavendelöl

1. Schritt: Seifenlauge herstellen

Erhitze ca. 340 ml Wasser in einem Topf und reibe Kernseife hinein. Rühre bis die Seife aufgelöst ist, dann auskühlen lassen.

2. Schritt: Konsistenz anpassen

Falls zu fest: Wasser oder Alkohol hinzufügen. Falls zu dünn: Speisestärke einrühren und nochmals erwärmen.

3. Schritt: Lavendelöl hinzugeben

Nach dem Abkühlen ca. 15 Tropfen ätherisches Lavendelöl hinzufügen, gut verruhren und in einen Glasbehalter im Kühlschrank lagern. Hält sich wegen des Alkohols mehrere Wochen.

Fazit

Lavendel ist ein wahrer Tausendsassa: Beruhigung, Haut & Haar-Verbesserung und vieles mehr wird ihm zugeschrieben.

FAQ zum Thema Lavendelöl Anwendungen

Wie wird Lavendelöl in der Küche verwendet?

Lavendel wird insbesondere in der französischen Küche gerne als aromatische Würze-Zutat verwendet. Es passt wunderbar zu Fisch, Fleisch oder Gemüse und verfeinert Soßen auf eine raffinierte Art.

Kann die Anwendung von Lavendelöl zu Nebenwirkungen führen?

Lavendelöl kann nur wenn es sehr hochdosiert in Form von Tabletten genommen wird, zu Blähungen und Bauchschmerzen führen. Bei normaler Verwendung sind keinerlei Nebenwirkungen bekannt.

Wie wendet man Lavendelöl an?

Lavendelöl sollte immer verdünnt verwendet werden. Mische es sparsam dosiert in Shampoos, Trägeröle wie Jojobaöl oder Mandelöl oder ins Badewasser.

Lavendelöl Wirkung auf die Haut

Pur auf die Haut sollte Lavendelöl nicht aufgetragen werden. Verdünnt oder als Creme wird ihm eine faltenreduzierende Wirkung nachgesagt.

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Häufige Fragen

Wofür ist Lavendelöl gut?
Lavendelöl ist eines der vielseitigsten ätherischen Öle: Entspannung und Schlaf (Aromatherapie/Diffuser), Haut (verdünnt bei Rötungen und Juckreiz), Haare (Kopfhautmassage), Kopfschmerzen (Schläfen einreiben) und als Raumduft. Es ist das am besten erforschte Aromatherapie-Öl.
Kann man Lavendelöl einnehmen?
Lavendelöl als ätherisches Öl sollte nicht in Reinform eingenommen werden. Es gibt spezielle Lavendelöl-Kapseln (z.B. Lasea/Silexan), die klinisch für Angst untersucht wurden — diese sind aber als Arzneimittel eingestuft und kein normales ätherisches Öl.
Welche Nebenwirkungen hat Lavendelöl?
Bei äußerlicher Anwendung ist Lavendelöl gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen: allergische Hautreaktionen (selten), Reizung bei unverdünnter Anwendung, und — in sehr hohen Dosen bei Kindern — mögliche hormonelle Effekte (Vorsicht bei Kleinkindern).
Wie viele Tropfen Lavendelöl in den Diffuser?
3–5 Tropfen in den Wasserbehälter des Diffusers. Nicht mehr als 30–60 Minuten am Stück betreiben und dann lüften.
Lavendelöl für Haut: Wie verdünnen?
Für das Gesicht: 1 % (2 Tropfen auf 10 ml Trägeröl). Für den Körper: 2–3 % (4–6 Tropfen auf 10 ml). Als Trägeröl eignet sich Jojobaöl für das Gesicht, Mandelöl für Körpermassagen.

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Quellen & Studien

  1. Yoo YS et al. (2023). Aromatherapy with lavender essential oil for anxiety: a systematic review and meta-analysis. Journal of Psychiatric Research. → PubMed (PMID 37998470)

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