Ätherische Öle zur Behandlung von Gürtelrose
Shewit Hadish
Shewit Hadish

Gründer Heldengrün

June 12, 2025

Ätherische Öle zur Behandlung von Gürtelrose

Ätherische Öle bei Gürtelrose: Begleitende Aromatherapie

Ätherische Öle werden in der Aromatherapie für viele Beschwerden traditionell eingesetzt. Bei Gürtelrose werden sie als mögliche begleitende Maßnahme diskutiert – niemals als Ersatz für eine ärztliche Behandlung. Wir geben einen Überblick über die Öle, die traditionell bei Gürtelrose eingesetzt werden, und was dabei zu beachten ist.

⚠️ Wichtiger Hinweis: Gürtelrose ist eine ernsthafte Erkrankung, die in jedem Fall ärztlich behandelt werden muss. Ätherische Öle können eine medizinische Therapie (antivirale Medikamente) nicht ersetzen. Bitte spreche immer zuerst mit deinem Arzt.
~98 %
der Erwachsenen tragen das Varizella-Zoster-Virus in sich
~1 Monat
typische Heilungsdauer
⚠️
Immer ärztliche Behandlung zuerst

Was ist Gürtelrose?

Fast jeder Erwachsene trägt das Varizella-Zoster-Virus in sich – das Virus, das auch Windpocken verursacht. Es überleben im Körper in den Nervenwurzeln des Rückenmarks und der Hirnnerven. Unter bestimmten Umständen (Stress, geschwächtes Immunsystem, hohes Alter) kann das Virus reaktiviert werden und Gürtelrose auslösen.

Gürtelrose äußert sich durch einen charakteristischen Hautausschlag, meist einseitig im Rücken- und Brustbereich. Es kommt zu Fieber, Abgeschlagenheit und brennenden Schmerzen auf der Haut. Schmerzhafte Bläschen entstehen und verkrusten. Die Heilung dauert typischerweise rund einen Monat.

Welche ätherischen Öle werden bei Gürtelrose eingesetzt?

In der Aromatherapie werden folgende Öle bei Haut-und Nervenbeschwerden eingesetzt, wie sie auch bei Gürtelrose auftreten können:

Teebaumöl

Teebaumöl gilt als eines der am besten untersuchten ätherischen Öle im Hinblick auf antimikrobielle Eigenschaften.[1] Es soll antibakteriell und antiviral wirken können. Bei Gürtelrose könnte es unterstützend eingesetzt werden, um Sekundärinfektionen der Hautbläschen zu reduzieren – niemals unverdünnt auf die gereizte Haut!

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Lavendelöl

Lavendelöl gilt als sanftes, hautverträgliches ätherisches Öl. Es soll beruhigende und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen können. Gerade bei dem Jucken und Brennen der Gürtelrose-Bläschen kann es als sanfte Begleitung verdünnt auf die umgebende (nicht direkt betroffene) Haut aufgetragen werden.

Weihrauchöl

Weihrauchöl enthält Boswelliasäuren, denen entzündungshemmende Eigenschaften nachgesagt werden.[2] Es wird in der Aromatherapie traditionell bei Haut- und Nervenbeschwerden eingesetzt. Als Ergänzung im Diffuser oder stark verdünnt äußerlich kann es eingesetzt werden.

Anwendung & Sicherheitsregeln

Bei der Anwendung ätherischer Öle bei Gürtelrose gilt besondere Vorsicht:

  • Niemals direkt auf Bläschen: Ätherische Öle dürfen niemals unverdünnt auf offene oder nässende Hautstellen aufgetragen werden
  • Immer verdünnen: 1 Tropfen ätherisches Öl auf 10 ml Trägeröl – auf der umliegenden Haut sanft einmassieren
  • Trägeröl: Jojobaöl oder Mandelöl eignen sich gut
  • Diffuser: Lavendelöl oder Weihrauchöl im Diffuser zur Entspannung und Raumbeduftung
  • Ärztliche Behandlung hat Vorrang: Ätherische Öle ersetzen keine antivirale Therapie
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Häufige Fragen zu ätherischen Ölen bei Gürtelrose

Können ätherische Öle Gürtelrose heilen?
Nein. Gürtelrose wird durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht und muss ärztlich – in der Regel mit antiviralen Medikamenten – behandelt werden. Ätherische Öle können diese Behandlung nicht ersetzen, sondern allenfalls begleitend eingesetzt werden.
Darf ich ätherische Öle direkt auf die Bläschen auftragen?
Nein, auf keinen Fall. Ätherische Öle – selbst verdünnt – sollten niemals direkt auf offene oder nässende Hautläsionen aufgetragen werden. Dies kann zu starken Reizungen führen. Die Anwendung erfolgt nur auf der umgebenden, intakten Haut.
Welches ätherische Öl kann am ehesten begleitend eingesetzt werden?
Lavendelöl gilt als am hautverträglichsten und kann verdünnt auf die umliegende Haut aufgetragen werden. Teebaumöl wird traditionell bei Hautirritationen eingesetzt, muss aber noch stärker verdünnt werden. In jedem Fall vorher den Arzt fragen.

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Quellen & Studien

  1. Carson CF et al. (2006). Melaleuca alternifolia (Tea Tree) Oil: a Review of Antimicrobial and Other Medicinal Properties. Clin Microbiol Rev, 19(1), 50–62. → PubMed (PMID 16418522)
  2. Abdel-Tawab M et al. (2011). Boswellic acids: a leukotriene inhibitor also effective through topical application. Planta Med, 77(8), 877–81. → PubMed (PMID 21165795)

Unsere Produkte sind nicht dazu bestimmt Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern. Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen nur zu Informationszwecken und sind nicht als Ersatz für die Beratung durch Ihren Arzt oder eine andere medizinische Fachkraft gedacht. Außerdem gelten unsere Produkte nicht als Ersatz für Medikamente oder andere Behandlungen, die von Ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister verschrieben werden. Ungeachtet der angewendeten Sorgfaltspflicht wird keine Haftung oder Gewähr für die Richtigkeit, Aktualität, Vollständigkeit und Verfügbarkeit der gebotenen Informationen übernommen. Für sich aus der Nutzung und Verwendung der entsprechenden Informationen potenziell ergebende Schäden können keinerlei Rechtsansprüche begründet werden. Haftungsansprüche jedweder Art sind ausgeschlossen.